ADAC Kart Masters in Wackersdorf
In Deutschland lässt der Sommer auf sich warten und genauso war es auch in Wackersdorf, bei den ADAC Kart Masters, zu denen sich acht Piloten zusammen mit dem RMW-Eurotec Team aufmachten.
Doch es war nicht nur Rennwochenende. Auch drei Geburtstagskinder befanden sich im Zelt und weil auch das Leben neben der Rennstrecke nicht vergessen werden darf, möchten wir Robert Schmitz, Corinna Barisic, Brigitte und Daniel Ostermann noch einmal nachträglich zu ihrem Geburtstag gratulieren.
Leon Wurms, der mit neuem Mechaniker Tobias Stumpf einen durchweg entspannten Eindruck machte, hatte im Zeittraining zunächst einmal Pech. Bis zur letzten Runde verteidigte er die vierte Startposition und wurde leider in der letzten Runde, bis zur zehnten Position durchgereicht, weil die anderen Piloten, nach dem Leon schon ab gewunken war, nochmal ihre Bestzeit hinlegten. Pech für den sympathischen Flammersheimer, doch man ließ den Kopf nicht hängen und war guter Dinge für die folgenden Rennen. Im ersten Rennen hatte Leon dann wieder Pech. Beim Start gut weggekommen und durchs Gerangel gekämpft, wurde Leon in der ersten Kurve von einem Mitkontrahent, unsanft von der Bahn befördert. Doch Leon zeigte Biss und kämpfte sich im Laufe des Rennens bis auf Platz vierzehn vor. Nun hieß es Daumen drücken fürs zweite Rennen. Beim Start abermals gut weggekommen, gelang es ihm einige Plätze gutzumachen und im Rennverlauf weitere Positionen nach vorne zu fahren. Auf der Zielgerade wurde Leon fast Zeitgleich mit zwei anderen Fahrern ab gewunken und kam letztlich auf dem neunten Platz ins Ziel.
Für Carrie Schreiner, die junge Pilotin aus dem Saarland, lief es anfangs noch holprig. Im Zeittraining führten Probleme mit dem Anlasser zunächst für Verunsicherung, hinzu kam ein Abflug ins Grüne, bei dem Carrie wieder einige Zeit verlor. Das Resultat war Platz zehn, als Ausgangsposition für das folgende Rennen. Nun hieß es die Zähne zusammenbeißen. Im ersten Rennen war es nun wieder das gleiche Spiel, wie schon im Zeittraining. Nach Problemen mit dem Anlasser, musste Carrie nochmal in die Box, wo das Team das Kart wieder zum Laufen brachte. Ein Startabbruch kam Carrie zu Gute, denn so konnte Sie wieder bis auf Ihre vorherige Position vorfahren. Im Rennen ging es dann ebenfalls nicht so, wie erhofft weiter. Beim Start kollidierte sie mit einem anderen Fahrer und verlor einige Zweikämpfe im Rennverlauf. Platz neun war das Resultat vom ersten Rennen. Im zweiten Rennen zeigte Carrie eine durchweg gute Leistung und kam letztendlich auf dem fünften Platz ins Ziel. Mehr war an diesem Tag nicht drin und Carrie kann zufrieden mit dem Ergebnis sein.
Annika Lundin, die zweite Pilotin im Zelt, hatte ebenfalls mit der ihr noch wenig bekannten Strecke und der Einstellung des Chassis zu kämpfen. Platz fünfzehn hieß die Startposition für den ersten Head. Nach einem guten Start, gelang es Annika einige Plätze gutzumachen, doch leider wurde sie von einem Mitkontrahent von der Strecke befördert. Als ob das nicht schon genug gewesen, wäre wurde Annika nun auch noch ein kleiner Fahrfehler zum Verhängnis. Nach einem Dreher kam die Pilotin auf dem zweiundzwanzigsten Platz ins Ziel. Beim zweiten Head konnte Sie ebenfalls mit einem guten Start glänzen, bei der Sie einige Plätze gutmachen konnte. Leider wiederholte sich die Situation vom vorausgegangenen Rennen. Sie wurde wieder von der Strecke gedrängt und kam als fünfzehnte ins Ziel. Im ersten Lauf wurde Annika abermals beim Start abgeschossen und fuhr mit einer halben Runde Rückstand dem Feld hinterher. Sie entschied sich nicht zu Ende zu fahren und ihre Reifen zu schonen.

Dominik Siegenthaler, der sich zum ersten Mal im Zelt des RMW-Eurotec Teams befand, fand sich schnell im Team ein und konnte, trotz gesundheitlicher Angeschlagenheit von der Beratung profitieren. Der dritte Platz als Ausgangsposition für das erste Rennen, ließ schon mal auf mehr hoffen. Nach einem verpatzten Start im ersten Rennen verlor er zunächst einige Position, kämpfte aber weiter um doch noch einige Plätze gutzumachen. Letztendlich kam ihm dann das Pech der anderen zu Gute. Durch einen Rennunfall im Fahrerpulk vor ihm, konnte Dominik wieder bis auf die vierte Position vorfahren und diese bis zum Rennende halten. Im zweiten Rennen unterliefen Dominik einige Fehler, diese wurde ihm letztendlich zum Verhängnis und er kam nur als fünfter ins Ziel. Das erste Wochenende mit Dominik im Zelt, hat uns sehr gefallen und wir hoffen das noch weitere folgen werden.
Massimo Lo Bianco verlor im Zeittraining durch einen Dreher einiges an Zeit und kam im Zeittraining auf Platz sechszehn ins Ziel. Auch im ersten Rennen war Massimo vom Pech verfolgt. Der Motor versoff kurz nach dem Start und ein weiterfahren war nicht mehr möglich. Auch das zweite Rennen war nicht wesentlich erfolgreicher. Wir hoffen, dass Massimos Pechsträhne nun endlich abreißt und drücken ihm für die nächsten Rennen die Daumen.
Auch Benjamin Ostermann, der zum ersten Mal auf der anspruchsvollen Strecke in Wackersdorf fuhr, hatte so seine Probleme, die Ideallinie zu finden. Das im Regen statt gefundene Zeittraining, erschwerte die Situation zunehmend und Benjamin konnte nur die dreiundzwanzigste Startposition herausfahren. Pünktlich zum ersten Rennen, konnte der junge Pilot sich wieder fangen und fuhr nach einem hervorragenden Start und spannenden Zweikämpfen auf dem neunten Platz durch die Ziellinie. Im zweiten Rennen hätte es so weitergehen können, doch leider machte Benjamin einen kleinen Fehler und somit dem Reglement einen Strich durch die Rechnung. Benjamin hatte beim Start den Korridor verlassen und bekam im nachhinein eine drei Sekunden Strafe. Platz fünfzehn hieß das Ergebnis des Wochenendes.
Für Daniel Ostermann hätte das Wochenende nicht besser starten können. Schon im Zeittraining glänzte er auf der ihm ebenfalls unbekannten Bahn, mit Souveränität und landete auf der Poleposition. Spannung, Spannung, Spannung waren die drei Worte, die das erste Rennen von Daniel auszeichneten. Beim Start den ersten Platz verloren, zeigte er großen Kampfgeist und eroberte sich in einem spannenden Zweikampf den ersten Platz zurück. Nun drückte das gesamte Team die Daumen und fieberte dem zweiten Rennen entgegen. Im zweiten Rennen kam alles anders als gedacht. Nach einer verpatzten Formationsrunde, bekam Daniel zum Unverständnis des gesamten Teams, eine zehn Sekunden Strafe wegen Frühstart aufgebrummt. Als wäre dies nicht schon genug gewesen, wurde er, nach dem er sich wieder bis auf den dritten Platz vorgearbeitet hatte, unfair von der Strecke befördert. Schade für Daniel, aber wir hoffen, dass in den nächsten Rennen das Glück wieder auf seiner Seite sein wird.
David Walker, der aus dem weiten Frankreich anreiste, hatte sich zu Freude des Teams überlegt, auch in diesem Jahr noch ein Rennen mit dem RMW-Eurotec Team zu fahren. Im Zeittraining belegte David, auf der für ihn völlig unbekannten Strecke, einen guten zehnten Platz als Ausgangsposition, für die folgenden Rennen. Im ersten Rennen, zeigte David eine konstante Form und fuhr einen sicheren neunten Platz nach Hause. Auch im zweiten Rennen änderte sich nichts an seinem Ergebnis. David Walker, am Ende des Tages: „ Unser Ziel war es, unter die ersten zehn zu kommen. Dies haben wir erreicht und sind glücklich damit“!

Christian Wangard, der sich an Stelle von Teamchef Michel Wangard befand und die Beratung des Teams übernahm, äußerte sich positiv:Es war ein spannendes Wochenende. Die Fahrer haben ihr Bestes gegeben und versucht, die Hilfen umzusetzen. Es hat Spaß gemacht, zu sehen, wie alle mitgearbeitet und an ihrer Fahrweise gefeilt haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Rennen in Oppenrod, bei diesmal hoffentlich schönerem Wetter“!

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