Erfolgslinie geht bei RMW in Hagen mit Tonykart weiter.

Wieder verdienter Doppelsieg, beim Westdeutschen ADAC Kart Cup, für das RMW- Eurotec Team in Hagen. Doch leider zeichnete das Wochenende, zu dem das Team mit zehn Piloten angereist kam, nicht nur Siege aus, sondern auch einige tiefen und viele Turbulenzen mussten eingesteckt werden.

Janis Steiner, hieß der glückliche Gewinner des Wochenendes und trotz kleinem Unfall am Morgen, lief es dann für die restliche Zeit wie am Schnürchen. Im Zeittraining belegte Janis die Poleposition. Folgedessen waren wir guter Dinge, für die bevorstehenden Rennen. Nach einem harten Zweikampf im ersten Rennen, ging Janis als glücklicher Gewinner heraus. Genauso heiß ging es auch im zweiten Rennen weiter und Janis konnte seinen verdienten Sieg mit einer Sektdusche bei der Siegerehrung voll auskosten.

Für Marwin Jungbluth lief es Anfangs noch holprig, doch auch er konnte am Ende des Wochenendes, als glücklicher Gewinner nach Hause fahren. Im Zeittraining leider nur den fünften Platz herausgefahren, hieß es noch ein wenig an der Feineinstellung des Karts feilen. Dies machte sich dann auch im ersten Rennen bemerkbar. Das Kart lag gut und Marwin gelang es nach einer Aufholjagd und trotz einem heftigen Rennunfalls von Mitkontrahenten und den damit verbundenen weiteren Kollisionen, sicher auf dem zweiten Platz ins Ziel zu kommen. Die Anspannung der Fahrer wuchs durch den vorangegangen Unfall merklich, doch Marwin zeigte auch im zweiten Rennen Nerven, kämpfte sich bis ganz nach vorne und kam auf dem ersten Platz in Ziel.

Für Marco und Marcel Läsch stand das Wochenende unter dem Motto: „Außer Spesen nichts gewesen“. Beide fanden im Zeittraining nicht zu ihrer sonst so souveränen Form und konnten keine vordere Position fürs Rennen herausfahren. Beide Fahrer hatten im ersten Rennen einen Unfall und mussten nach einigen Reparaturarbeiten beim zweiten Rennen, das Feld von hinten aufholen. Für Marcel lief es im zweiten Rennen dann anfangs noch etwas besser. Ihm gelang es, fünf Plätze gutzumachen und so hätte es auch weiter gehen können, doch leider geriet er in eine sich vor ihm abspielende Kollision und konnte dieser nicht mehr ausweichen. Auch Marcos Geschichte liest sich ähnlich. Sieben Plätze gutgemacht und gezeigt, dass es doch geht, geriet er in einen Unfall und fiel wieder einige Positionen zurück. Wenigstens gelang es ihm, sein Rennen zu beenden.

Gilian Lipinski hieß der Neuling des Teams, der sich so einfügte, als wäre er schon immer mit dabei gewesen. Im Zeittraining war Gilian schnell unterwegs. Leider war keine freie Runde möglich, so dass er ein bestmöglichstes Ergebnis erzielen konnte. Fünfter Platz war das Ergebnis, was sich nach der Disqualifikation, des erstplatzierten noch auf den vierten Platz verbesserte. Im ersten Rennen hatte der junge Pilot dann leider mit Vergaserproblemen zu kämpfen und kam als fünfter ins Ziel. Im zweiten Rennen lief es dann noch etwas besser. Ihm gelang es, nach hartem Zweikampf einen Platz aufzuholen und kam auf der vierten Position an. Dem Team hat es mit Gilian Spaß gemacht und wir sind schon gespannt auf das nächste Rennen.

Lucas Ritter war der zweite Neuling und es zeigte sich nach einem durchwachsenen Zeittraining schon deutlich, dass es noch an der nötigen Erfahrung mangelt. Im ersten Rennen kam dann leider noch Pech dazu. Lucas riss die Kette und konnte dieses nicht beenden. Im zweiten Rennen kämpfte Lucas dann weiter, trotzdem gelang es ihm, nur eine hintere Position zu erreichen. Für ihn heißt es nun trainieren, trainieren, trainieren und wir drücken ihm die Daumen für seine erste Saison.

Marco Barisic startete mit guten Ergebnissen ins freie Training und konnte mit den vorderen mithalten. Außerdem konnte man einen Kupplungsschaden rechtzeitig entdecken, so dass Marco bestens vorbereitet in den Tag starten konnte. Im Zeittraining machte er dann alles richtig und war schnell unterwegs, trotzdem war zum Schluss keine freie Runde mehr möglich, so dass er beim ersten Rennen von der vierten Position starten musste. Im Laufe des Rennens machte Marco dann zwei Plätze gut und kam auf der zweiten Position ins Ziel. Ein guter Start fürs folgende Rennen, müsste man meinen, doch leider hatte er mit Reifenproblemen und falsch gewählter Übersetzung zu kämpfen. Fünfter Platz hieß das Ergebnis und man war trotzdem zufrieden, über den gelungenen Start in die Saison.

Für die junge Pilotin, Carrie Schreiner, war es ein mehr als durchwachsenes Wochenende. Schon im Zeittraining gelang es ihr nicht, die Zeiten vom Vortag herauszufahren und den richtigen Rhythmus zu finden. Im ersten Rennen startete sie von der elften Position und geriet zu allem Übel, direkt nach dem Start, noch in eine Kollision. Das Ergebnis war eine krumme Spurstange, trotzdem war ein weiterfahren möglich. Durch eine Fehlentscheidung der Rennleitung, kam es nach einem schweren Rennunfall von Mitkontrahenten, noch zu weiteren Kollisionen, in die auch Carrie geriet. Das Ergebnis war, dass das demolierte Kart noch mal völlig umgebaut werden musste. Im zweiten Rennen merkte man ihr dann noch deutlich die Anspannung an. Nach einem schlechten Start, gelang es ihr diesmal nicht, zu einer konstanten Form zu finden und eine vordere Position herauszufahren.

Tim Linden war ein weiterer, unglücklicher Pilot, der das Wochenende mit einigen Problemen zu kämpfen hatte. Siebter Platz im Zeittraining und mit Anstieg der Außentemperaturen auch Vergaserprobleme, war nur eines der Probleme des Wochenendes. Erstes Rennen siebter Platz und zweites Rennen achter Platz war das Ergebnis.

Michael Wangard zum Wochenende:“ Wir sind gut in die neue Saison gestartet und ich beglückwünsche unsere beiden Gewinnerpiloten zu ihrer Leistung. Wie immer hat es Spaß gemacht, solche Ergebnisse mitgebracht zu bekommen. Leider kann ich wegen meiner Schulter, Euch nur mental zur Seite stehen, aber die Gesundheit ist sehr wichtig und wenn ich mich weiterhin brav schone, kann ich bald wieder mit anpacken!“

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