RMW EUROTEC Team siegt in der KF2 und bei den KZ2 ü30 auf dem Hahn mit Tonykart

Fünf Fahrer des RMW- Eurotec Teams gingen beim Frühjahrspokal an den Start und konnten fast alle ein super Ergebnis erzielen.

Der Gewinner des Wochenendes hieß wohl Patrick Heinrich und man kann behaupten, die Saison startet hervorragend für ihn. Schon der Samstag verlief schon sehr gut. Die Zeiten stimmten und man konnte wieder in guter Zusammenarbeit mit dem Mechaniker, das Kart abstimmen. Das Zeittraining lief dann doch nicht ganz so glatt. Probleme mit dem Motor machten nur den vierten Platz möglich. Trotzdem eine gute Voraussetzung für das erste Rennen und Patrick gelang es, seine Position zu verteidigen und zu halten. Im zweiten Rennen legte er einen guten Start hin und konnte bis auf den zweiten Platz vorfahren. Doch diese Position reichte ihm nicht und Patrick lieferte sich einen harten, siegreichen Kampf, mit dem bis dato erst platzierten. Der Jubel im Team war groß, nachdem Patrick sich schließlich behaupten konnte und den Sieg nach Hause brachte. Wieder einmal bedankte sich Patrick am Ende des Wochenendes bei seinem Mechaniker Norbert und dem Team für die gute Zusammenarbeit.

Auch für Marwin Jungbluth lief es gut. Der junge Pilot konnte mit der Geschwindigkeit an der Spitze, problemlos mitgehen und war trotzdem mit dem Gesamtresultat nicht ganz zufrieden. Dies lag wohl daran, das Marwin im Zeittraining unsanft nach der dritten Runde ins Aus befördert wurde. Nichts desto trotz, leistete er im ersten Rennen eine gute Aufholjagd und kämpfte sich tapfer bis zum achten Platz nach vorne. Das zweite Rennen lief dann weiter gut. Anfangs sogar so gut, das er sich auf der noch feuchten Bahn bis auf die erste Position nach vorne arbeitete. Leider wurde es zunehmend trockener und Marwin musste die Piloten mit Slicks passieren lassen. Trotzdem, ein sehr zufriedenstellender 4 Rang und ein super Ergebnis für Marwin.

Marco Pfaff reiste am Freitag zum ersten mal auf den Hahn und zeigte schon nach kurzer Zeit, dass er auf der Strecke gut zurecht kommt. Am Samstag bestätigte sich dieses auch im Training, denn Marco war mit seinen Zeiten durchaus in der Lage, ganz vorne mitzufahren. Teamchef Michael  und Rudi waren begeistert und gespannt, wie das Wochenende weiterverlaufen sollte. Leider fuhr er im Zeittraining am Sonntag, nur auf den sechsten Platz und blieb damit unter seinen Zeiten vom Trainingssamstag. Der erste Lauf, von Startplatz 6, war nach der zweiten Kurve im Renngedränge dahin und er musste dem Feld als vorletzter hinterher fahren. Trotzdem gelang es ihm,  kurzzeitig bis auf den fünften Platz vorzufahren. Das Glück war ihm leider nicht hold und nach einem Patzer musste er nun auch noch eine Runde vor Schluss, sein Kart aus dem Reifenstapel ziehen. Das zweite Rennen lief dann besser. Er startete von Platz zehn und fuhr ohne größere Zwischenfälle auf den siebten Platz vor. Das war dann noch ein versöhnlicher Tagesabschluss.

Carrie Schreiners vierter Renneinsatz in der X30 Juniorklasse war ein „Wechselbad der Gefühle“. Zunächst zeigte Carrie beim freien Training, das sie es kann und fuhr bei herrlichem vor- Frühlingswetter auf Anhieb, sehr schnelle Runden. Das wäre ein guter Start ins Wochenende gewesen, hätte sie nicht beim letzten Turn eine Kollision mit einem Mitkontrahenten gehabt und sich dabei eine Verletzung des Handgelenkes zugezogen. Kurzausflug ins Krankenhaus hieß es nun. Doch Carrie biss die Zähne zusammen und entschied sich letztendlich am Rennen teilzunehmen. Zu allem Übel verpatzte sie nun auch noch den Start und fiel von der fünften, auf die neunte Position zurück. Plötzlich zeigte Carrie dann doch, trotz aller Widrigkeiten, wieder ähnliche Rundenzeiten wie am Tag zuvor und überholte einige Konkurrenten bis auf die fünfte Position. Als sie sich dem viert platzierten näherte, pushte sie wohl zu viel und fiel nach einem Dreher in der letzten Runde, wieder auf den sechsten Platz zurück. Schade für die junge Pilotin, das trotz gezeigtem Kampfgeist nicht mehr drin war.

Thomas Schumacher war einer der 13 Starter im Feld der KZ2. Sie fanden den Weg in den schönen Hunsrück, der bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen, ideale Voraussetzungen für seinen ersten Renneinsatz von Thomas Schumacher in 2011 geboten hat. Dabei entschloss sich Thomas am Samstag  Mittag erst dazu, den Frühjahrspokal in Hahn zu Testzwecken mit dem neuen Material von Tony Kart und dem Vortex RVXX zu nutzen.

Im Zeittraining reichte es nach nur zwei Trainingssitzungen am Samstag,  zu einem achten Platz im Gesamtfeld, was gleichzeitig die erste Position in der Sonderwertung der  Ü30-Piloten mit 185 kg Gesamtgewicht bedeutete.

Nach einem guten Start im ersten Lauf,  konnte Thomas sich im Mittelfeld gut behaupten und belegte insgesamt den achten Platz, was gleichzeitig den Sieg in der Ü30-Wertung markierte.

Kurz vor dem Start des zweiten Laufes, fing es leicht an zu regnen und man entschied sich im RMW-Eurotec Team Wangard dazu, Thomas mit mehr Luftdruck in den Dunlop-Reifen ins Rennen zu schicken. Nach einem furiosen Start auf  Platz fünf,  konnte sich Thomas im Feld gut behaupten. Eine leichte Kollision mit einem dahinterliegenden Gegner, führte dann allerdings wegen eines herunterhängenden Heckauffahrschutzes zur Defektflagge und zum Zwangsboxenstopp. Mit einer Runde Rückstand, konnte Thomas die Pace der Spitze, aufgrund des zu hohen Luftdrucks auf der mittlerweile sehr griffigen Piste, nicht mehr ganz halten, konnte aber die Führung in der Ü30-Wertung und damit auch den Tagessieg in der Ü30-Wertung, für das RMW-Eurotec Team Wangard nach Hause fahren. Insgesamt verlief der erste Test mit dem neuen Tony Kart Chassis sehr erfolgsversprechend.

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