RMW motorsport: Aufregende Rennen in Oschersleben

Auch beim zweiten Saisonrennen des ADAC Kart Masters in Oschersleben gehörte RMW Motorsport zu den erfolgreichen Teams. Das anspruchsvolle Wetter und einige harte Manöver kosteten am Ende jedoch wichtige Platzierungen und Meisterschaftspunkte.

In der internationalen KF3 ging wieder die amtierende X30 Junioren-Meisterin Carrie Schreiner auf die Reise und zeigte erneut ihre Leidenschaft für die Nummer acht. Im vergangenen Jahr gewann sie mit der Startnummer ihre Meisterschaft und startete in Oschersleben mit einem achten Rang in das Renngeschehen. In den Heats verlor sie zwar etwas an Boden, kämpfte sich in den Finals aber wieder vor und landete jeweils auf dem achten Rang. In der Gesamtwertung machte sie mit dem tollen Ergebnis einen Sprung nach oben und liegt derzeitig auf Platz 14.
Gleich vier Youngster schickte das Tony-Kart Team bei den X30 Junioren auf die Reise. Hahn-Sieger Marco Pfaff knüpfte direkt an seine Ergebnisse des vergangenen Wochenendes an und sicherte sich die Pole-Position. Mit einem Ausfall im zweiten Heats rutscht er jedoch ins Mittelfeld ab und startete nur als 23. in die Finals. Bei starkem Regen und rutschiger Fahrbahn arbeitete er sich aber wieder vor und sammelte als 13. und Achter noch wichtige Meisterschaftspunkte. Im Gesamtklassement ist er nun Vierter. Ganz vorne mischte Loris Prattes mit. Als Sechster in das erste Finale gestartet, kämpfte er in einem Viererpulk um den Sieg. Doch durch eine Kollision mit einem übermotivierten Kontrahenten sah er das Ziel nur als 20. Gefrustet vom Verlust einer Top-Fünf Platzierung gab Loris im zweiten Lauf Vollgas und sah das Ziel als hervorragender Sechster. Durchwachsen verliefen die Rennen in der Magdeburger Börde für Luca Lippkau und Jan Buchwald. Lippkau sah das Ziel als 28. und 20., Buchwald als 23. und 17.

In seinem Element war Kristian Weber bei den X30 Senioren. Mit einem fünften Rang im Zeittraining gelang dem Kosmic-Kart-Pilot ein hervorragender Start in das Rennwochenende. In den Heats ließ er dann einen dritten und vierten Rang folgen und sicherte sich damit Startplatz vier für das erste Finale. In diesem lieferten sich die Piloten einen heißen Kampf um die Podestränge. Kristian wechselte mehrmals seine Position und wurde letztlich Sechster. Ein ähnliches Bild im zweiten Lauf. Erneut hatten mehr als achte Fahrer Chancen auf Rang drei. In der letzten Runde kam es jedoch zur Kollision. Kristian wurde von einem Kontrahenten gedreht und musste sein Rennen kurz vor dem Ziel beenden. Neben Weber stellte sich auch Leon Wurms der starken Senioren-Konkurrenz. Als 33. schaffte er die Finalqualifikation und wurde, nach einem Ausfall im ersten Durchgang, im zweiten Lauf 23.
Bei den Schaltkarts rollte Jonas Spölgen als Solist an den Start. In den Heats noch etwas verhalten unterwegs, kämpfte er sich immer ersten Wertungslauf auf einen beachtlichen 14. Platz vor. Leider musste er im zweiten Aufgalopp, zehn Runden vor Rennende, sein Kart vorzeitig im Aus abstellen.
Teamchef Michael Wangard war am Sonntagabend froh die Heimreise antreten zu dürfen: „Was für ein Wetter. Es hat von Samstagnachmittag bis jetzt durch geregnet. Die Piloten mussten einiges leisten um die Rennen zu überstehen. Am Ende ist uns das sehr gut gelungen. Leider lief es nicht bei allen glatt. Aber mit der Performance unseres Materials dürfen wir zufrieden sein.“
Ab Freitag steht das Team schon beim nächsten Rennen am Start. Im saarländischen Uchtelfangen startet der Westdeutsche ADAC Kart Cup in seine zweite Saisonhälfte.

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