Wie an jedem der nun kommenden Wochenenden war ein Teil der RMW Motorsport-Mannschaft zum ADAC Kart Cup im bayerischen Ampfing zu Gast. Das Koblenzer Familienoberhaupt Rudi Wangard betreibt mit seinen Söhnen Michael und Christian bereits seit 29 Jahren Kartsport. Inzwischen könnten die Wangards ein Buch mit ihren Erfolgen schreiben. Christian Wangard, der nach vielen nationalen Titeln auch 2006 die Super-ROK-Weltmeisterschaft gewann, folgt inzwischen seinem Bruder Michael und bildet junge Motorsport-Talente aus. Michael Wangard entschied sich während seiner aktiven Karriere 1994 zu dem Schritt, ein eigenes Kartsport-Team zu gründen.

Immer mit vor Ort dabei ist Erika Wangard, die im Hintergrund dafür sorgt, dass es den Fahrern und ihren Männern an nichts fehlt. Dieses liebevolle Umsorgen kommt auch bei den Fahrern gut an. Und so war das Wangard-Team mit 4 Fahrern am letzten Wochenende auf der 1.060 Meter langen Strecke von Ampfing erfolgreich unterwegs. „Wir nutzten das letzte Wochenende beim ADAC Kart Cup als Saisonvorbereitung. Einige Fahrer haben dieses Jahr noch nicht sehr viele Trainingsrunden absolviert“, erzählte Christian Wangard. Schließlich steht am kommenden Wochenende der Startschuss in die Saison mit der ADAC Kart Masters auf der Strecke von Ampfing auf dem Programm. Eine bestmögliche Vorbereitung ist daher das A und O. „Wir konnten einiges an Daten aufbereiten, um diese dann allen Fahrern zur Verfügung stellen zu können“, so Christian Wangard.

Am Freitag vor dem Wochenende konnten die Fahrer vom RMW Motorsport Team nach der langen Winterpause viele Runden abspulen. Ihr Fleiß zahlte sich an den beiden offiziellen Tagen des Wochenendes aus. „Obwohl der eine die Strecke von Ampfing noch nicht kannte, ein anderer seinen ersten Roll-out der Saison hatte, scheinen alle Fahrer ein Faible für die Strecke zu haben – alle Fahrer setzten positive Akzente“, sagte der sympathische Wangard. Dabei waren die Wetterbedingungen an diesem Wochenende alles andere als einfach. Bei wechselnden Nass-trocken-Bedingungen positionierten sich die RMW-Piloten in den Klassen von Bambini und Junioren auf den vorderen Top-Plätzen.

Und so sollte der ADAC Kart Cup ein Vorgeschmack auf das Kommende sein. „Es ist im Motorsport elementar wichtig zu wissen, wo man leistungstechnisch steht“, so Wangard. Einfach wird die Aufgabe für den einzelnen Piloten jedoch nicht. Steigt in der ADAC Kart Masters doch deutlich die Anzahl starker Mitbewerber. „Wir haben viele Daten sammeln können, haben die nötige Erfahrung im Umgang mit Daten und wissen ganz genau, wo wir noch zulegen müssen“, analysierte Christian Wangard die Ausgangssituation und fügte hinzu: „Wenn wir am kommenden Donnerstagabend unseren Track-Walk abgeschlossen haben, bei dem wir unseren Fahrern alle Besonderheiten der Strecke zeigen und erklären, und dann auch noch gut ins Training am Freitag einsteigen, sind wir für die Rennen am Samstag und Sonntag gut aufgestellt, um Siege einfahren zu können.“