Tonykart Aufholjagd in Liedolsheim…

In Liedolsheim fand am 02. April 2011 der erste Meisterschaftslauf des KCT/DSW Pokal statt, bei dem drei Piloten an den Start gingen und sehr gute Ergebnisse erzielen konnten.

Patrick Heinrich hatte zunächst, bedingt durch die wenigen freien Trainings, Probleme, die richtige Übersetzung zu finden, was im späteren Verlauf des Tages noch hinderlich sein sollte. Im Qualifying kam außerdem nur die sechste Startposition heraus, weil durch den vielen Verkehr und die verschiedenen Klassen auf der Strecke, kaum eine freie Runde möglich war.
Im ersten Rennen kam Patrick dann super weg und konnte sofort auf die fünfte Position nach vorne fahren. Leider war ein weiteres angreifen nicht möglich, da eine falsche Übersetzung das Überholen, so gut wie unmöglich machte. Patrick hielt sich trotz allem auf seiner Position und sicherte sich die fünfte Position im ersten Rennen. Das Kart wurde für den zweiten durchlauf komplett umgebaut, was sich als gute Entscheidung herausstellte. Dort zeigte er wieder einen super Start und machte eine Position gut. Doch dies reichte Patrick nicht und er arbeitete sich weiter kontinuierlich nach vorne. Bis zur Rennmitte hatte er nun den zweiten Platz erreicht und schaffte es diesen bis zum Rennende zu verteidigen. Auch schon ein super Ergebnis, doch auch das Glück war auf Patricks Seite, denn der erst platzierte wurde im Nachhinein disqualifiziert und er erbte den Sieg und somit den ersten Platz der Tageswertung. Man kann sagen, dass es für Patrick, von Beginn an, mehr als gut läuft und wir sind gespannt wie es weitergeht.

Carrie Schreiner fuhr an diesem Wochenende ihr erstes Meisterschaftsrennen in dieser Saison und es sollte ein turbulentes Rennen werden. Im Qualifying stellte sie in der X30 Klasse ihr Kart souverän auf die Pole Position und startete hoch motiviert ins erste Rennen. Dort zeigte sie dann leider, einen nur mäßigen Start und fiel auf Platz zwei in ihrer Klasse zurück. Doch dies wollte die junge Pilotin nicht auf sich sitzen lassen und eroberte nach einem tollen Überholmanöver die Führung zurück. Danach konnte sie sich direkt wieder absetzen und fuhr einem sicheren Klassensieg entgegen. Leider fuhr ihr ein paar Runden vor Schluss ein völlig übermotivierter Gegner in die Seite, wobei die Kette riss und das Rennen somit beendet war.
Im zweiten Rennen hieß es nun kämpfen, denn Carrie startete von der letzten Position. Wieder einmal zeigte Carrie, das sie es kann und zeigte ihr vielleicht, bisher bestes Rennen. In jeder Runde machte sie ein bis zwei Plätze gut und war Mitte des Rennens bereits auf der dritten Position in ihrer Klasse. Kurz vor Schluss, gelang es ihr auch noch, die zweite Position zu erkämpfen und somit ein sehr gutes Ergebnis für das Wochenende zu erzielen.


Das Feld der vierunddreißig Schaltkartpiloten teilte sich in zwei Lager: zum Einen die Fahrer, die im DSW-Cup und/oder dem Rhein-Main-Cup eingeschrieben waren und auf den vorjährigen Dunlop DDM Reifen antraten, zum Anderen die Gaststarter, welche mit der aktuellen Mischung von Dunlop DEM an den Start gingen. Im Zeittraining konnten beide Gruppen getrennt starten und so konnte Thomas Schumacher im Feld der eingeschriebenen Fahrer auf Dunlop DDM Reifen, die Drittschnellste Zeit im Zeittraining seiner Klasse markieren. Dies bedeutete gleichzeitig Startplatz zehn im Gesamtfeld.
Nach einem sehr guten Start, reihte sich Thomas auf Platz acht ein und konnte mühelos, das Tempo der Spitze mitgehen. Bei der Anfahrt auf die Spitzkehre berührten sich die beiden vorherfahrenden Kontrahenten und Thomas entschied sich, blitzschnell für den äußeren Weg um die beiden Kampfhähne herum. Leider rutschte einer der beiden Kontrahenten jedoch so unglücklich in das Tony Kart Chassis von Thomas, so dass mit abgerissener Spurstange das Rennen vorzeitig beendet war. Gleichzeitig bedeutete dies Startplatz dreiunddreißig für Rennen zwei.
In Rennen zwei legte Thomas einen fulminanten Start hin und überholte in der ersten Runde, vierzehn Gegner! Leider wurde der Vormarsch dann unsanft gestoppt und wiederum mit verbogener Spurstange, musste Thomas dem Feld hinterher eilen. In den folgenden Runden kämpfte er sich mit konstant schnellen Zeiten, von ganz hinten wieder nach vorne und beendete ein turbulentes Rennen schließlich auf Platz acht.

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