So hat sich RMW Motorsport-Fahrer-Coach Christian Wangard das zweite Rennwochenende des Westdeutschen ADAC Kart Cups (WAKC) vorgestellt! Am  Wochenende 01./02. Juni reiste er mit insgesamt neun Piloten an und glücklich wieder ab. „Ich bin echt zufrieden. Trotz der heißen Bedingungen und der schwierigen Bahn, habe ich gute Fights gesehen. Da kann ich mich echt nicht beschweren. Der Aufwärtstrend geht immer weiter – wir holen immer mehr auf“, bilanziert der 31-Jährige begeistert.

Besonders Max Dappert stach bei den X30 Senioren positiv hervor und beendete das Rennwochenende sogar als Meisterschaftsführender. „Max war im Zeittraining Dritter. Nach einem verpennten Start im ersten Rennen konnte er wieder nach vorne fahren und hat dann auf Platz vier das Rennen beendet. Beim zweiten Rennen gelang Max ein guter Start und er wurde letztlich Zweiter. In beiden Rennen ist er die schnellste Runde gefahren“, berichtet Christian Wangard beeindruckt.

Julien Labitzke, der sein zweites X30 Senior-Rennen überhaupt fuhr, landete im ersten Lauf auf Rang 19 und im zweiten Lauf auf Rang 26. „Es lief zwar nicht alles optimal, aber er hat sich wacker geschlagen. Vor allem im ersten Rennen konnte er gut im Mittelfeld mitfahren“, findet der Fahrer-Coach. Bei den anderen beiden RMW-Motorsport-X30-Seniorpiloten Phillipp Menzer und Ben Fricke startete das Rennwochenende schon mit Schwierigkeiten im Zeittraining. Und es wurde nicht besser. „Im ersten Rennen sind sich die beiden ein bisschen ins Gehege gekommen und landeten auf dem 24. und 20. Platz. Im zweiten Rennen schied Phillipp nach einem Unfall leider aus. Ben hat ein paar Plätze gutgemacht, tat sich aber ziemlich schwer, weil er noch nicht oft am Steuer eines Karts gesessen hat“, erklärt der Coach. Am Ende sprang für ihn wegen einer Spoilerstrafe der 16. Rang heraus.

Bei den X30-Junioren wären für Luca Römhild theoretisch zwei Podestplätze drin gewesen, aber er hat in beiden Rennen eine Spoiler-Strafe bekommen, die in weit zurückgeworfen haben. Deshalb beendete die Rennen auf Platz fünf und sechs. „Schade! Da wäre mehr drin gewesen, ohne die Strafen. Ich bin mir sicher, dass er das im nächsten Rennen unter Beweis stellen wird“, offenbart Christian Wangard.

Theo Oeverhaus musste sich bei den OK Junior erst einmal an die Strecke gewöhnen. Das gelang ihm im Laufe des Wochenendes bestens. „Er konnte sich über das Wochenende gut steigern. Im zweiten Rennen wurde er sogar Dritter. Da war er echt gut und er hat eine solide Leistung gezeigt“, findet Christian Wangard lobende Worte für seinen Piloten.

Bei den Bambinis fuhren Ennio Leib und Variato Wildemann für RMW Motorsport. „Beide haben sich echt gut über das Wochenende gesteigert. Variato fuhr sogar im ersten Rennen auf den achten und im zweiten Rennen auf sechsten Platz. Das kann sich wirklich sehen lassen“, lobt Christian Wangard seinen Schützling. Auch Ennios Leistung – Platz elf und acht in den beiden Läufen – konnte den Trainer überzeugen. „Er hat gut abgeliefert. Dafür, dass er auch noch nicht oft im Kart gesessen hat, war das richtig gut“, freut sich der Koblenzer.

Julius Berthold hatte bei den Bambini light als Neueinsteiger ein bisschen Schwierigkeiten mit der Strecke. „Aber wir haben relativ viel mit ihm gearbeitet und er konnte sich immer weiter steigern. Er hat das erste Rennen sogar phasenweise geführt, leider gab es dann noch Überrundungen von den normalen Bambinis, wodurch er dann zurückgefallen ist. Im zweiten Rennen konnte er auch konstante Rundenzeiten fahren. Julian wurde zweimal Zweiter“, erörtert Christian Wangard.

Für das rheinland-pfälzische RMW Motorsport Team geht es bereits in 10 Tagen zum dritten Lauf des westdeutschen ADAC Kart Cup nach Uchtelfangen. Dort möchte das Team den positiven Trend fortführen.

Michael Schulz – Kartpress.de – 06.06.2019
Fotos RMW motorsport