Korbinian Baier beeindruckt mit Husarenritt beim KCT Rennen

Am vergangenen Wochenende fand auf dem Hunsrückring in Hahn das Finale der KCT-Clubmeisterschaft statt, mit von der Partie war RMW Eurotec Team Pilot Korbinian Baier. Nach Pech im Zeittraining zeigte er in den Rennen eine erstklassige Aufholjagd.

Schon im Warm-Up am Sonntagmorgen umrundete der ehemalige Motorrad Profi den anspruchsvollen Kurs im Hunsrück als Schnellster und ließ auf ein erfolgreiches Zeittraining hoffen. Doch leider sollte ein technischer Defekt dem Tony-Kart Piloten ein Strich durch die Rechnung machen. Kurz nach dem Start ins Zeittraining verweigerte Korbinians Motor seinen Dienst. Durch Anweisung seines erfahrenen Mechaniker und Super-Rok Weltfinalsieger 2006 Christian Wangard konnte der Bayer sein Kart wieder in Gang bringen und noch drei Runden absolvieren, in welchen er sich noch auf Startplatz zehn qualifizieren konnte.

Enttäuscht vom verpatzten Zeittraining nahm sich Korbinian fürs erste Rennen einiges vor. Nach einem zögerlichen Start kämpfte er sich Runde um Runde durch das starkbesetzte Feld der CS125 und überquerte die Ziellinie nach einem beeindruckenden Rennen als Dritter. Aus der zweiten Reihe ins Finale gestartet kämpfte Korbinian sich nach wenigen Runden auf zwei nach vorne und konnte drei Runden vor Rennende den Anschluss an den Führenden herstellen. Trotz seines besseren Speeds fand er in den verbleibenden Runden kein Weg an dem Führenden vorbei und verlor nach einem missglückten Überholversuch noch Rang zwei.

Teamchef Michael Wangard zeigte sich am Abend höchstzufrieden mit der Leistung seines Schützlings: „In seiner noch jungen Kartkarriere konnte Korbinian zahlreiche Erfahrungen sammeln, welche langsam Früchte tragen. Schon beim Bundesendlauf zeigte er eine gute Performance, welche er an diesem Wochenende noch mal steigern konnte. Leider sprang am Ende nicht der erhoffte Sieg heraus, aber der Führende gehörte zu den alten Hasen im Kartsport und hat sein ganzes Können eingesetzt um die Führung zu verteidigen.“

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