Punktgleich reisten Thomas Schumacher und Patrick Lendle zum Saisonfinale des Rhein-Main Kart Cups am letzten Wochenende nach Oppenrod. Schon im freien Training zeigte sich sehr bald, dass Thomas ganz vorne an diesem Wochenende mitspielen wird. So markierte Thomas mit einem Vorsprung von drei zehntel Sekunden auf den Zweitplatzierten die absolut schnellste Zeit im Sonntagmorgentlichen Warm Up. Auf halbnasser Strecke lag Thomas auch im folgenden Zeittraining zunächst ganz vorne, bis in den letzten Runden die Strecke zunehmend abtrocknete und Thomas im Verkehr steckend keine freie Runde mehr fahren konnte. Platz drei im Zeittraining war dennoch eine gute Ausgangsbasis für ein erfolgreiches Wochenende und die Mission Meistertitel.
Ein kurzer Regenschauer zu Beginn des ersten Laufs stellte die 25 Teilnehmer der Getriebeklasse vor eine schwere Entscheidung hinsichtlich der Reifenwahl. Noch auf Slicks bereift erschien Thomas im Vorstart. Erst als seine direkten Titelkonkurrenten alle noch im Vorstart auf Regenreifen wechselten, schloss sich Thomas dieser Entscheidung an. Auf Regenreifen legte Thomas einen Blitzstart von Position drei auf Position eins hin und fuhr auf der noch feuchten Strecke einen komfortablen Vorsprung auf seine Konkurrenten heraus. Dreiviertel des Rennens führte Thomas das Feld an, jedoch auf zunehmend abtrocknender Strecke flogen die mit Slicks bereiften Fahrer förmlich an den mit Regenreifen ausgestatteten Fahrern vorbei. So sprang am Ende für Thomas lediglich ein 9. Platz heraus, jedoch noch vor allen weiteren Titelanwärtern.
Der Start zum zweiten Rennen der Schalterklasse begann noch auf der Startlinie mit einem Massencrash. Thomas, der sehr gut gestartet war, wurde dabei von einem quer über die Strecke fliegenden Kart an der Hinterachse getroffen. Schon auf Position drei liegend wurde das Rennen mit der roten Flagge abgebrochen, die dreiminütige Reparaturpause im Vorstart reichte jedoch nicht aus, die total krumme Hinterachse am Tony Kart von Thomas zu richten. Beim Neustart versuchte Thomas aus der Boxengasse startend noch einige Runden mit beschädigtem Kart zu absolvieren, wurde allerdings vier Runden vor Schluss von der Rennleitung mit der Defektflagge aus dem Rennen genommen.
Der Frust über das verkorkste Rennwochenende war bei Fahrer und Mechaniker Andre Stephan groß.
Allerdings war die Überraschung und Freude umso größer als bekannt wurde, dass trotz Ausfall die eingefahrenen 118 Punkte doch noch zum Gewinn der Meisterschaft ausgereicht haben.
So heißt der erste RMKC Meister in der Getriebeklasse Thomas Schumacher auf Tony Kart und Maxter Motoren. Gleichzeitig gewann Thomas auch die Gentleman Wertung der Fahrer über 35 Jahren.

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