RMW Motorsport dominiert wieder die X30 Junioren

Viel besser hätte das dritte Rennen des ADAC Kart Masters für RMW Motorsport nicht verlaufen können. In der Klasse X30 Junioren bestimmten die Piloten das Tempo und feierten einen Doppelsieg. Mit Loris Prattes und Luca Lippkau stellt das Team gleich zwei Titelfavoriten.

Zur dritten Veranstaltung der stärksten Kartrennserie Deutschlands zog es das Team auf den 1.107 Meter langen Erftlandring in Kerpen. Insgesamt acht Fahrer, darunter drei Teamneulinge traten unter der Bewerbung von RMW Motorsport an.

Wie schon in den vorangegangenen Rennen zählte das Team bei den X30 Junioren zu den großen Favoriten. Im Zeittraining ließen es die vier Fahrer Luca Lippkau, Marco Pfaff, Loris Prattes und Fabian Ferres noch ruhig angehen, nicht mehr zu stoppen waren sie dann in den Vorläufen. Am Samstagabend belegten Lippkau, Pfaff und Prattes die Ränge zwei bis vier und hatten damit beste Chancen auf eine Top-Platzierung in den Finals. Während Loris Prattes mit den Rängen zehn und sechs etwas hinter seinen Erwartungen landete. Zeigten Marco Pfaff und Luca Lippkau zwei grandiose Rennen und teilten sich am Abend die Siege. „Wow, ich bin froh das mein Herz noch schlägt“, Michael Wangard am Abend. „Die Jungs haben einen super Job abgeliefert und verdient gewonnen. Viel deutlicher hätten die Siege nicht sein können. Im zweiten Finale hätte es sogar fast zum Dreifach-Podium gereicht. Leider ist Loris aber durch einen Positionskampf bis auf Rang sechs zurückgefallen“, Wangard weiter. Auch in der Meisterschaft bleibt es weiterhin spannend. Prattes führt diese weiterhin an, Luca Lippkau folgt auf Rang drei und Marco Pfaff ist Fünfter.

Einen guten Einstand in das Tony, Kosmic und FA-Kart-Team legte Fabian Ferres hin. Bei seinem ersten Einsatz kam er sehr gut zurecht und zeigte mit einem neunten Rang im zweiten Vorlauf seine Möglichkeiten. In den beiden Finals hing er jedoch etwas im Mittelfeld fest und wurde als jeweils 18. abgewinkt. Michael Wangard zeigte sich beeindruckt von der Leistung seines Newcomers: „Fabian hat sich auf Anhieb bei uns wohl gefühlt und wird in der zweiten Saisonhälfte zu den anderen Fahrern aufschließen.“

Bei den X30 Senioren traten Philip Diekmann und Massimo Lo Bianco an. Nach den Vorläufen präsentierte sich die Stimmung im Team aber zweigeteilt. Lo Bianco erlebte zwei schwierige Heats und verpasste dadurch den Einzug in die Finals. Erneut in den Top-20 lag hingegen Philip Diekmann. Mit einem neunten Rang im zweiten Vorlauf fuhr er ein super Ergebnis ein und etablierte sich auch in den Endläufen im Mittelfeld. Als 23. und 18. lassen aber trotzdem die ersten Meisterschaftspunkte weiter auf sich warten.

Nach seinem fulminanten Auftritt bei der Kerpener Kart Challenge wollte KZ2-Pilot Mike Golla auch im ADAC Kart Masters überzeugen. Im Zeittraining erwischte er jedoch keine freie Runde und war nur 15. Davon unterkriegen ließ er sich aber nicht und kämpfte sich in den Heats bis in die Top-Drei nach vorne. Leider erhielt er aber im zweiten Lauf eine Fünfsekundenstrafe und war am Ende Neunter in der Gesamtwertung. „Angeblich soll Mike einen Frühstart hingelegt haben, wir haben auf den Bildern leider nichts gesehen“, erklärte Michael Wangard die Strafe. Noch dicker traf es ihn im ersten Finale, Mike musste das Rennen nach einem Unfall vorzeitig beenden. Dass er mit seinem neuen Rennmaterial bestens klar kommt, unterstrich er im zweiten Durchgang. Vom Ende des Feldes fuhr Mike bis auf Platz 14 nach vorne. „Top, das hat Mike richtig gut gemacht“, lobte Wangard seinen Neuzugang.

Abhacken konnte Bambini-Fahrer Ben Fricke das Wochenende im Erftland. In beiden Vorläufen kassierte er volle Strafpunkte und schied vorzeitig aus. „Ben hat im freien Training und dem Zeittraining einen super Job gemacht. Leider wurde er von seinem Motortuner im Stich gelassen und musste deshalb sein Wochenende vorzeitig beenden.“

Weiter geht es für die Truppe in zwei Wochen. Ein Teil startet beim Westdeutschen ADAC Kart Cup in Wittgenborn, der andere Teil ist bei der Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben vertreten.

 

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