RMW Motorsport gewinnt Vega Trophy

Die Korken knallten am vergangenen Wochenende beim Team RMW Motorsport. Loris Prattes holte sich den Titel in der ACV German Vega Trophy, direkt hinter ihm landete sein Teamkollege Luca Lippkau. Insgesamt blickt das Team auf erfolgreiche Finalrennen der ACV German Vega Trophy in Wackersdorf und des Westdeutschen ADAC Kart Cup in Liedolsheim zurück.

Gleich drei Schauplätze warteten am vergangenen Wochenende auf RMW Motorsport. In Wackersdorf fand das Finale der ACV German Vega Trophy statt, in Liedolsheim starteten die Fahrer des Westdeutschen ADAC Kart Cup und in Kerpen war die Deutsche Kart Meisterschaft zu Gast.

Um die X30 Junioren Meisterschaft ging es für Luca Lippkau und Loris Prattes in Wackersdorf. Die Beiden reisten als Führende in die Oberpfalz und trafen dort auf schwierige Bedingungen. Regen und eine rutschige Strecke brachten die Fahrer an ihre Grenzen. Nach dem Zeittraining war die Stimmung der Beiden noch etwas verhalten. Nur Rang acht und zehn standen zu Buche. Doch schon im ersten Lauf zeigte das Duo eine tolle Aufholjagd. Auf nasser Strecke sah Lippkau als Zweiter das Ziel und Prattes folgte als Fünfter. Doch im Anschluss des Rennens kam der Schock für Lippkau. Die Rennleitung disqualifizierte den Youngster wegen Missachtung der Vorstart-Regeln und ließ den Traum vom Titel platzen. Vom Ende des Feldes zeigte Lippkau im zweiten Durchgang noch einmal eine grandiose Aufholjagd und wurde erneut Zweiter. Seinem Teamkollegen Prattes reichte am Ende ein fünfter Rang zum Titelgewinn. „Loris hat nichts riskiert und damit den Titel gewonnen. Ebenso hätte Luca diesen verdient gehabt, leider hat die Strafe seine Möglichkeiten zu Nichte gemacht. Seine Leistung war tadellos“, lobte Teamchef Rudi Wangard seine Fahrer.

Neben den Beiden traten auch Marco Pfaff und Philipp Heim an. Wie schon in Oschersleben gab es für Pfaff kein Halten, der Youngster siegte in beiden Rennen und wurde am Abend als Tagessieger geehrt. Neuling im Team Philipp Heim kam mit dem Tony-Kart sehr gut zurecht und beendete seine Rennen als guter Siebter und Zehnter. „Marco ist zurzeit in Bestform. Er setzt sich ins Kart und ist schnell. Einen guten Einstand feierte auch Philipp. Auf trockener Strecke war er am Freitag sehr schnell“, fuhr Wangard fort.

Bei den X30 Senioren hatte Massimo Lo Bianco einen verhaltenen Start in das Renngeschehen, steigerte sich aber im Verlauf des Renntages und säumte im Finale den Zielstrich als Sechster.

Parallel starteten Manuel Klein, Fabian Ferres und Kevin Hilgenhövel beim WAKC-Finale in Liedolsheim. Sowohl Klein als auch Ferres hatten in der ADAC Regionalserie noch Titelchancen. Doch nach dem Zeittraining hinkte Klein seiner Konkurrenz etwas hinterher. Zusätzlich kostete am Ende eine unverschuldete Kollision mit einem Kontrahenten den erhofften Titel. Am Abend kam er auf Platz neun und sechs ins Ziel und verfehlte als Gesamtdritter nur um 1,5 Punkte die Meisterschaft. Direkt hinter ihm reihte sich sein Teamkollege Fabian Ferres ein. Der Pilot aus Bergweiler sah in Liedolsheim als Fünfter und Neunter die Zielflagge und behauptete damit Meisterschaftsrang vier für sich.

Kevin Hilgenhövel rollte in der X30 Senior an den Start und mischte das gesamte Wochenende im Vorderfeld mit. Nach einem neunten Rang im ersten Rennen, kämpfte er sich im zweiten Durchgang auf Position vier nach vorne. Doch eine spätere Zeitstrafe zerstörte seine Arbeit und warf ihn wieder auf Rang neun zurück. In der Meisterschaft wurde er am Ende als Vierter gewertet.

Großes Pech hatte auch Schaltkart-Pilot Mike Golla. Er ging bei der Deutschen Schaltkart Meisterschaft in Kerpen an den Start und schaffte die Qualifikation in die Finalrennen. Doch spektakuläre Rennen verhinderten ein zählbares Ergebnis.

„Leider lief in Liedolsheim nicht alles perfekt. Manuel hätte im Zeittraining etwas weiter vorne landen müssen. Er hat aber bis zum Ende gekämpft und ohne den Rempler seines Titelkontrahenten die Meisterschaft gewonnen. Fabian hat ebenfalls eine solide Leistung gezeigt und kommt mit dem Tony-Kart-Material immer besser klar“, fasste Michael Wangard zusammen.

In zwei Wochen wird es dann noch einmal ernst für das Team. In Wackersdorf findet das Finale des ADAC Kart Masters statt und mit Luca Lippkau, Marco Pfaff und Loris Prattes schickt das Team gleich drei Titelfavoriten in der X30 Junior-Klasse ins Rennen.

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