Stürmischer aber erfolgreicher Winterpokal in Kerpen für das RMW Eurotec Team

Vom 27.- 28. Februar fand in Kerpen der Winterpokal 2009/2010 statt und dieser hatte es in sich. Sturmtief Xynthia machte es nicht gerade leicht und Teamchef Michael Wangard konnte wegen Krankheit leider nicht dabei sein. Nichts desto trotz reiste das Koblenzer Team mit 4 Piloten, Christian Wangard (KZ 2), Justin Rebbe (Bambini), Janis Uwe Steiner (Rotax Junioren) und Leon Wurms (Bambini) an.

Nach dem hoffnungsvollen Training im Januar waren die Erwartungen groß und wurden nicht enttäuscht.
So konnte Justin Rebbe, schon am Samstag sehr gute Rundenzeiten erzielen und im 1. Wertungslauf lange Zeit die Führung halten. Gegen Ende musste er leider einen Platz abgeben und kam als zweiter ins Ziel.
Janis Steiner hatte noch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und konnte an diesem Wochenende leider noch nicht seine Bestform zeigen. Im WL schaffte er es jedoch einen Platz gutzumachen und kam als 7. ins Ziel.

Lediglich Leon Wurms hatte etwas Pech und konnte die guten Ergebnisse des freien Trainings nicht ausbauen, da er im Wertungslauf einen unverschuldeten Unfall hatte und somit das Rennen frühzeitig beenden musste.

Christian Wangard rollte zum zweiten Mal im KZ 2 an den Start und konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten auf der Strecke, nach enger Absprache mit Starmechaniker Marco Jeleniowski, der in diesem Jahr die Schaltkartabteilung des RMW Eurotec Team leiten wird, seine Einstellungen verbessern. Am Sonntag und bei regennasser Fahrbahn konnte Christian dann zeigen, was in ihm steckt. Im Zeittraining startete er von Platz 6., konnte sich vorarbeiten, hatte dann allerdings einen platten Vorderreifen und kämpfte sich trotzdem auf Platz 4. ins Ziel, sonst wäre sicherlich ein Start aus der ersten Reihe möglich gewesen. Im Wertungslauf am Sonntag, zeigte Christian Wangard einen sehr guten Start, musste aber einen Platz an Michael Schumacher, Bezwingerin Yvonne Buise abgeben und kam als fünfter ins Ziel.

Gegen Ende schlug das Sturmtief Xynthia zu und das zweite Rennen wurde abgebrochen. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, musste beim Abbau das Teamzelt dran glauben und ging kaputt.

Rudi Wangard zeigte sich am Abend mit dem Start in die neue Saison trotzdem zufrieden: „ Auch wenn das Wochenende wegen den katastrophalen Wetterbedingen nicht einfach war, bin ich froh, das alles so gut lief. Justin und Christian waren schnell unterwegs und konnten ihr Können unter Beweis stellen, das alles lässt hoffen auf mehr!“

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