Von der Poleposition bis zu Platz drei…

Am Renntag des letzten Westdeutschen ADAC Kart Cup auf dem Saarlandring ging pünktlich zum Rennbeginn sprichwörtlich die Welt  unter, als Zentimeter dicke Hagelkörner vom Himmel kamen und für Unterbrechungen im Rennverlauf sorgten.

Die Bambinis des Tages Marco Pfaff und Benjamin Ostermann zeigten schon im Zeittraining, mit Benjamins dritten Platz und Marcos vierten Platz ein solides Ergebnis und konnten diese Positionen in den beiden folgenden Rennen auch verteidigen. Kämpfe trugen die beiden untereinander aus, bei dem Marco im zweiten Rennen als Sieger auf dem dritten und Benjamin auf dem vierten Platz ins Ziel kam.

 

Marco Läsch, der in der Klasse X30 Senioren an den Start ging, machte seine im Scherz gemeinte Androhung im Zeittraining wahr und fuhr souverän die Pole Position für das folgende Rennen heraus. Im ersten Rennen konnte er diese beim Start leider nicht halten und musste im weiteren Rennverlauf bei strömenden Regen um die zweite Position kämpfen, was ihm auch gelang. Im zweiten Rennen musste Marco wieder Zähne zeigen. Beim Start nicht optimal weggekommen, lieferte er sich ein spannendes Rennen, woraus er als vierter hervor ging.

 

Für fast alle X30 Junioren des Teams, Marcel Läsch, Marwin Jungbluth und Daniel Ostermann lief es im Zeittraining mehr als gut. Pole Position für Marcel, Platz zwei für Daniel und Platz drei  für Marwin, machten das Bild einer dreier RMW Reihe komplett. Einzig für Carrie Schreiner lief es nicht ganz so wie erhofft und die Junge Pilotin musste sich mit dem neunten Platz zufrieden geben. Mit dem ersten Rennen setzten auch sintflutartige Regenfälle ein und Daniel Ostermann entschied schon vor Rennbeginn gar nicht erst an den Start zu gehen und nicht so wie die anderen Fahrer in der Startaufstellung auf Regen umzubauen. Die richtige Entscheidung wie sich herausstellte. Im Regen gestartet, musste wegen Zentimeter großen Hagelkörnern abgebrochen werden. Beim Re-Start musste so gestartet werden wie zuvor das Rennen abgebrochen wurde. Gut für Marwin Jungbluth, der beim Start die erste Position erkämpfte und diese bis zum Rennende verteidigte. Für sowohl Marcel als auch Carrie lief es nicht so wie erhofft. Marcel hatte einen Kabelbruch und musste dem Feld hinterher starten. Auch bei Carrie sprang der Motor zunächst nicht an und somit ereilte sie das gleiche Schicksal wie Marcel. Im zweiten Rennen kam erstens alles anders und zweitens als wie man denkt. Bei dem erstplatzierten Marwin sprang ebenfalls der Motor nicht an und er musste aus der Box starten. Er lieferte trotzdem ein hervorragendes Rennen bei dem es ihm gelang bis auf den 6. Platz vorzufahren. Leider nicht wie erhofft, aber trotzdem eine hervorragende Leistung. Für die anderen Piloten lief es auch nicht rosig. Für Marcel der von hinten starten musste war ein vorfahren fast unmöglich und Carrie Schreiner konnte durch einen Patzer und einen einschlag in die Reifenstapel das Rennen gar nicht zu Ende fahren.

Für Marco Barisic lief es durchweg zufriedenstellend. Im Zeittraining den dritten Platz erziel, konnte er aus einer guten Position ins Rennen starten. Zunächst gelang es ihm noch den zweiten Platz zu erkämpfen, leider konnte er diese aber nicht halten und kam auf den dritten Platz ins Ziel. Auch im zweiten Rennen lief es ähnlich, vorrübergehend Platz zwei heraus gefahren, verlor er in der letzten Runde doch die Position und kam auf der dritten Position ins Ziel.

Michael Wangard am Sonntagabend:“ Nach einem hervorragenden Zeittraining des Teams lief es dann doch nicht wie erhofft. Wie so oft hatte Petrus die Finger im Spiel und diesmal ganz besonders schlechte Laune!“

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