RMW motorsport siegt im Hunsrück

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RMW Motorsport siegt im Hunsrück
Einen fulminanten ADAC Kart Masters-Auftakt erlebte RMW Motorsport auf dem Hunsrückring/Hahn. Vom Laufsieg bis hin zum verpassten Finaleinzug war für das Team alles dabei, am Ende konnte man mit seiner Performance aber überzeugen.
Mann des Wochenendes war Marco Pfaff. Auf seiner Lieblingsstrecke etablierte er sich bei den X30 Junioren im Führungspulk und startete mit einer Pole-Position in das Renngeschehen. In den darauffolgenden Vorläufen unterstrich er seine Vorstellung aus dem Qualifying und sicherte sich mit einem Sieg und einem zweiten Rang, erneut einen Platz in der ersten Startreihe. Etwas zurück stecken musste er im ersten Finale. Marco lieferte sich einen packenden Kampf im Spitzenpulk und sah das Ziel als Fünfter. Eine blitzsaubere Vorstellung lieferte er dann im zweiten Durchgang ab. Mit einem perfekten Start schoss Marco an die Spitze des Junioren-Feldes und war nicht mehr aufzuhalten. In der Gesamtwertung liegt er nach dem ersten von fünf Veranstaltungen auf dem zweiten Rang und peilt schon beim nächsten ADAC Kart Masters-Rennen in Oschersleben weitere Siege an. „Hier lief es richtig gut. Ich fühlte mich auf der Strecke wohl und konnte dank meines guten Materials das Beste herausholen.“ Auch Teamchef Michael Wangard war sehr zufrieden mit der Leistung seines Schützlings: „Marco war an den vergangenen beiden Tagen sehr gut unterwegs und ich bin zuversichtlich, dass er in dieser Saison um eine vordere Meisterschaftsplatzierung kämpfen wird.“
Ebenfalls gute Ausgangspositionen hatten Benjamin Ostermann, Jan Buchwald (beide X30 Junior), Daniel Ostermann (X30 Senior) und Carrie Schreiner (KF3) nach den Vorläufen heraus gefahren. Alle vier lagen auf einem Platz in den Top-Ten und galten in den Finals als sicherer Kandidat für eine vordere Platzierung. Doch technische Probleme und Unfälle machten eine gute Punkteausbeute unmöglich. „Das war ein kurioser Renntage“, kommentierte Michael Wangard die Geschehnisse. „Alle vier waren in ihrer Klasse ganz vorne, doch heute sollte es einfach nicht klappen. Die nötige Performance für eine vordere Platzierung hatten sie allemal.“
Für einen Lichtblick sorgte Kristian Weber. Der Würzburger sprang gleich mehrmals ins kalte Wasser. Mit einem neuem Chassis, neuen Reifen ging auf neuer Strecke auf die Reise und legte einen unglaublichen Aufwärtstrend hin. Am Sonntagabend sah er das Ziel als 13. und sammelte damit sogar Meisterschaftspunkte. An diesen vorbei schrammte Jonas Spöltgen bei den Schaltkarts. Durch einen Ausfall im ersten Rennen, stand er im zweiten Durchgang ganz hinten. Jonas schaffte es aber sich in den 14 Rennrunden bis auf Rang 19 nach vorne zu kämpfen. Das Wochenende vorzeitig beenden mussten indessen Loris Prattes und Florian Safarowsky. Während der Kölner schon in den Heats nicht mehr dabei war, verpasste Junior Prattes seine Finalqualifikation.
Schon am kommenden Wochenende wartet auf das Team wieder eine Doppelbelastung. Ein Teil wird zum DMV Kart Championship nach Wackersdorf reisen, der andere ist im Motodrom Hagen zum Westdeutschen ADAC Kart Cup zu Gast. Teamchef Michael Wangard freut sich schon wieder auf die Rennen und ist sich sicher, dass auch dort RMW-Piloten große Erfolge feiern können. „Auch wenn mit Marco am Ende nur ein Fahrer auf dem Siegerpodium stand, haben wir gezeigt, dass unser Material siegfähig ist. Die Kooperation mit MM Racing zahlt sich in den KF-Klassen aus. In den IAME Kategorien haben wir mit unseren eigenen Motoren ebenso eine siegfähige Grundlage.“

http://www.rmw-kartservice.com/rmw-shop/

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